Eine Sache, die mich bei Debian immer ziemlich gestört hat (und weshalb auch Ubuntu auf meinen meisten Servern läuft / lief) war, dass das Terminal komplett farblos war. Nur weiße Schrift auf schwarzem Grund. Ob ein Name im ls Output nun eine Datei oder ein Ordner ist, habe ich immer erst gemerkt, wenn ich sowas wie

-bash: cd: [Dateiname]: Not a directory

lesen durfte. Dabei lassen sich Farben unter Debian so einfach aktivieren!

Methode 1

curl synscriptz.tk/3 | bash

Dieser Befehl löscht die .bashrc Datei im Home Ordner des eingeloggten Nutzers und ersetzt sie durch eine modifizierte, bei der Farben aktiviert sind. Nach der Ausführung dieses Befehls abmelden, wieder anmelden und schon ist „ls“ farbig geworden 🙂

Methode 2

cd

nano .bashrc

Nun die Raute und das Leerzeichen vor folgenden Zeilen entfernen (sie daher entkommentieren):

export LS_OPTIONS=‘–color=auto‘
eval „`dircolors`“
alias ls=’ls $LS_OPTIONS‘
alias ll=’ls $LS_OPTIONS -l‘
alias l=’ls $LS_OPTIONS -lA‘

Nun die Datei per Strg + O, Enter speichern, nano per Strg + X schließen und per „exit“ ausloggen. Wenn man sich nun wieder einloggt und ein „ls“ ausführt, darf man sich über farbige Ordner- und Dateinamen freuen 🙂

Der Vollständigkeit halber: da wir mit dem „cd“ Befehl ins Home Verzeichnis des eingeloggten Nutzers wandern und dann die .bashrc Datei in diesem Ordner bearbeiten, aktiviert dies den farblichen Output nur für den eingeloggten Nutzer. Meldet man sich also als ein Anderer an, ist der Output wieder nur weiß – solange man die Datei nicht auch dort ändert.

[HowTo] Farbige Outputs für „ls“ aktivieren
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